Sonntag, 1. Januar 2012

Neues Jahr, neues Glück - was für'n Quatsch!

Haben wir es wieder geschafft, unfassbar. Jedes Jahr derselbe Mist und alle sind froh, dass es vorbei ist und ja quasi zwangsläufig besser werden muss. Wer's glaubt.

Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied und auch aus jeder noch so beschissenen Situation im Leben kann man gestärkt hervorgehen. Das ist meine Meinung. Das neue Jahr kann also auch nur toll werden, wenn ihr euren Hintern hoch bekommt. So.

Jetzt aber genug gemotzt. Haut rein!

Dienstag, 21. Juni 2011

"When i was 5 years old, my mum always told me that happiness was the key to life. When I went to school, they asked me what I wanted to be when I grew up. I wrote down "happy". They told me I didn't understand the assignment and I told them they didn't understand life..."

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Freitag, 17. Juni 2011

tryin' to stay strong....

VNV Nation - Illusion

I know its hard to tell
How mixed up you feel
Hoping what you need
Is behind every door
Each time you get hurt
I don't want you to change
Cuz everyone has hopes
You're human after all

The feeling sometimes
Wishing you were someone else
Feeling as though
You never belong
This feeling is not sadness
This feeling is not joy
I truly understand
Please don't cry now

Please don't go
I want you to stay
I'm begging you please
Please don't leave here
I don't want you to hate
For all the hurt that you feel
The world is just illusion
Trying to change you

Being like you are
Well this is something else
Who would comprehend
That some bad do lay claim
Divine purpose blesses them
Thats not what I believe
And it doesn't matter anyway

A part of your soul
Ties you to the next world
Or maybe to the last
But I'm still not sure
But what I do know
Is to us the world is different
As we are to the world
I guess you would know that

Please don't go
I want you to stay
I'm begging you please
Please don't leave here
I don't want you to hate
For all the hurt that you feel
The world is just illusion
Trying to change you

Please don't go }(2x)
I want you to stay /
I'm begging you please
Oh please don't leave here
I don't want you to change
For all the hurt that you feel
This world is just illusion
Always trying to change you


http://www.youtube.com/watch?v=muhVKlWFWuQ


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Donnerstag, 16. Juni 2011

take a second and think about ist





http://veg-tv.info/Earthlings

Dienstag, 14. Juni 2011

Lieber Herr Sonntag, das war wohl wieder nichts.

Ich war bereits nach dem ersten Buch mehr als skeptisch und auch die Fortsetzung über das Leben des Michael Sonntag bestätigt dieses Gefühl der Leere.
Ein Mann, der in bewusster Lethargie sein Leben fristet, jede Erkenntnisgewinnung aus dem Fenster wirft und sich daran nicht stört. Welchen Nutzen hat ein solches Buch? Stilistisch keine Glanzleistung, Handlungsstränge, die im Nichts verlaufen - bedarf das wirklich einer Fortsetzung? Ich finde nicht.

Sonntag, 29. Mai 2011

Kunst und/oder Kultur II

Fundstücke des Tages:

www.notesofberlin.com

www.piecesofberlin.blogspot.com

!!!!!!!!!!

Mittwoch, 16. März 2011

du fehlst mir!

"Die Stadt steht. Jeder Stein steht auf dem Stein, auf dem er schon immer stand. Sie atmet. Merkt sie denn nicht, dass du fehlst?

Frühsommerliche, warme Farben an den Häuserwänden. Ich sitze auf dem Marktplatz. In meiner Hand ein Eis. Zu meiner Rechten niemand. Du fehlst. Es ist nicht das erste Mal, dass du weg bist. Es sind nur 15 Tage die du weg bist. Wieso fehlst du mir so sehr?

Je mehr Kilometer du gefahren bist, desto näher bist du meinem Herzen gekommen. Erst jetzt habe ich wirklich verstanden. Wir sind verheiratet. Bald schon ein Jahr. Du bist meine zweite Hälfte. Nein, du bist mein Leben. Inta Hayeti. Keine Sprache hat mehr Formulierungen für die Liebe, als Arabisch. Keine hat Schönere.

Die Menschen laufen über den Marktplatz. Sie lachen und freuen sich über die erste Sonne oder sie stehen neben der Pyramide und warten auf die Straßenbahn. Die Tauben laufen gurrend zu meinen Füßen. Auch sie scheinen zu lächeln und das warme Gefühl der Sonne zu genießen. Wieso kann ich das nicht auch? Es ist nicht dieses unsterbliche Gefühl der Sehnsucht. Es ist nicht so, dass ich nicht essen oder schlafen kann oder die Minuten zähle, bis du wieder kommst. Aber ich zähle die Tage. Du fehlst mir. In der Nacht, wenn ich alleine im Bett liege und auf deine Seite schaue und darauf warte, dass du schlafen kommst und mich in den Arm nimmst. Du fehlst mir. Hier ist mein Zu Hause. Neben dir. Jetzt ist es nur eine leere Wohnung. Ein Ort, wo ich mich nur schlafen lege.

All die Streitereien zuvor, die auf meinem Mist gewachsen sind. Unnötige Kleinigkeiten. Aus der Mücke einen Elefanten machen. Und nur, weil ich so Angst habe dich zu verlieren. Verrückt, oder? Ich lache und schüttele den Kopf. So viele Dinge die ich dir nie sagen konnte, stattdessen streite ich mich mit dir, um schweigen zu können. All die Jahre meiner Jugend, sie sitzen mir noch im Nacken. Das Schweigen zu Hause. Keiner, der mich gefragt hat wie mein Tag war oder wie es mir geht. Ich habe niemanden interessiert. Dieses Gefühl hat wohl jeder junge Mensch und wenn ich davon erzähle, ernte ich meistens nur ein schelmisches Lächeln. Wie soll ich erklären, was diese Jahre aus mir gemacht haben? Der Schmerz, er sitz noch so tief. Er ist zu meiner zweite Haut geworden. Meine Eltern, ich liebe sie. Sie ahnen nicht einmal, was ich geworden bin. Ein emotionales Wrack. Schweigen ist Gold. Aber es ist nicht alles Gold was glänzt.

Mama, ich liebe dich, aber ich bin beziehungsunfähig. Wie soll ich damit umgehen, dass sich jetzt jemand für mich interessiert? Wie soll ich zulassen, dass mich jemand so sehr liebt, dass er alles für mich macht? Ich denke, ich habe das nicht verdient. Ich bin wertlos. Eine Spirale. Diesen einen Mensch, ich habe ihn gefunden. Er wurde mir bestimmt und er ist mein Schicksal. Durch deine Augen bin ich etwas, woran ich zuvor nie geglaubt habe. Ein Mensch, der etwas kann. Wenn du daran glauben kannst, mein Mann, dann kann ich das auch. Nur es ist so schwer für mich, mich daran zu gewöhnen. Es gibt keine Stille mehr, wenn du da bist. Ich zähle. Du fragst mich, wie mein Tag war. So einfache Dinge können mich überfordern, aber so glücklich machen. Doch damit ich nicht antworten muss, streite ich. Wie hast du das bisher ausgehalten? Wie soll das ein normaler Mensch verstehen?

Nichts wussten sie über mich. Wann ich welche Schulstunde habe, wie meine Freunde heißen, ob ich sitzen bleibe, welche Noten ich habe, wie es mir geht, ob ich überhaupt noch lebe. Es war, als gäbe es mich nicht in dieser Wohnung meiner Eltern. Nur Fotos an den Wänden erinnerten an die Existenz eines Mädchens. Mit großer Zahnlücke lächelte sie glücklich in die Kamera. Und plötzlich, ich kann nicht einmal mehr sagen wann und warum, da war ich nicht mehr da für euch. Ein schleichender Prozess. Ihr wart wohl müde und überfordert. So wie ich jetzt oft. Keine Sorge, ich habe euch verziehen und ich bin nicht mehr böse. Nur ich bin dadurch so anstrengend. Denn immer habe ich dieses Gefühl, dass ich wertlos bin. Ich habe das Gefühl, an allem Schuld zu sein. Egal, ob der Fernseher kaputt ist, Milch ausverkauft ist oder du schlechte Laune hast. Es ist immer meine Schuld, denke ich mir. Und daran gehe ich zu Grunde. Aber reden, nein, ich schweige lieber. Wie soll ich dir all das erklären? Ich habe es versucht, aber ich kann mich nicht ausdrücken.

Meine Straßenbahn fährt vorbei. Ich will nicht in die Wohnung. Ohne dich bleibt sie nur eine Wohnung. Aber 15 Tage kann ich hier nicht sitzen bleiben, also stehe ich auf und fahre. Ich öffne die Tür. Als würde ich hoffen, du bist hier, laufe ich durch die Zimmer. Du bist nicht da. Natürlich nicht. Du bist tausende von Kilometer weit weg und tröstest sie, weil deine Tante gestorben ist. Wie gerne wäre ich bei euch, aber ich kann nicht. Muss arbeiten.

Das Schweigen der Wohnung erdrückt mich. Sie fragt mich nicht, wie es mir geht. Sie nimmt mich nicht in den Arm. Aber ich hasse sie nicht dafür, ich verstehe, dass sie das nicht kann. Das nächste Mal, wenn du mich fragen wirst, werde ich antworten. Wallah. Ich werde dein Gesicht in meine Hände nehmen und in deine schönen, grünen Augen schauen und dir antworten, dass alles gut ist, weil du da bist. Ich werde dich in den Arm nehmen und Gott dankbar sein, dafür, dass er mir so ein gutes Schicksal bestimmt hat. Dafür das er mir dich geschenkt hat. Ich habe es begriffen und akzeptiere, dass auch ich glücklich sein darf. Ich schalte den Fernseher an und weine. Diesmal vor Glück. Ich ziehe den Ehering aus und starre auf deinen eingravierten Namen. Du gehört zu mir und ich drücke den Ring fest in meiner Hand. Dir war das schon vor fast einem Jahr klar. Ich habe es erst jetzt verstanden, als ich dich am Bahngleis drückte und wegfahren sah. Du bist gefahren und in meinem Herzen angekommen."


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